Unsere Konzeption  

 

 

Unsere Philosophie
Reittherapie und Reitpädagogik
Pferdehaltung
Unser Stall
Unser Team
Unsere Pferde und Angebote

zurück  

Unsere Philosohpie

Tiere sind für uns nicht nur Nutzobjekte, sondern Partner, die mit uns leben; sie sind Teil unserer Gemeinschaft und damit auch Teil unseres „Therapeutenteams“. Uns ist bewusst, dass unsere Pferde vom Menschen domestizierte Wesen sind, die auf die Bedürfnisse des Menschen hin gezüchtet und auch ausgebildet wurden. Manche Pferde haben selbst sie traumatisierende Lebenserfahrungen hinter sich. Ihren natürlichen, artgemäßen Lebensbedürfnissen stehen unsere Nutzungsbedürfnisse gegenüber.

Im Rahmen unserer Konzeption, werden Pferde für unsere pädagogisch-therapeutische Arbeit eingesetzt, was bedeutet, dass wir die heilenden Kräfte des Tieres nutzen wollen. Wir sind uns jedoch bewusst, dass wir diese Kräfte nicht vom Tier erzwingen können, sondern das Pferd auch innerlich bereit sein muss, sich in eine heilende Beziehung zum Menschen einzulassen, was nur möglich ist, wenn sich das Pferd wohl fühlt. Gegen den Willen des Pferdes ist keine Therapie möglich – was für jeden heilenden Prozess gilt.

Wir bemühen uns daher, dem einzelnen Pferd gerecht zu werden und unsere Bedürfnisse an seinem artgemäßen und individuellen Wesen auszurichten. Nur wenn dies gelingt, können heilende Kräfte fließen. Hierbei handelt es sich letztlich immer um Beziehung – vor allem um Vertrauen.

 

 

 

 

zurück  

Reittherapie und Reitpädagogik

Gerade für die Vertrauensbildung sind Pferde mit ihrem sanften Wesen und ihrem Aufforderungscharakter hervorragende Therapeuten für traumatisierte Kinder. Ein Pferd ist als Fluchtwesen naturgegeben vom Misstrauen bestimmt und von der Neigung geleitet, beim geringsten Anlass in Panik zu geraten und scheuend zu flüchten. So muss – wie das traumatisierte Kind – das Pferd lernen, Menschen und seinem Lebensraum zu vertrauen, was nur möglich ist, wenn es sich sicher und geborgen weiß, und seine Ängste kontrollieren kann.

Darin ist das Pferd den traumatisierten Kindern artverwandt. Auch das Trauma macht aus einem Menschen ein Fluchtwesen, das bei geringsten Anlässen scheut, buckelt, flüchtet, beißt oder „ausschlägt“. Wenn jedoch ein Pferd gelernt hat, zu vertrauen, dann kann es ein Kind auf diesem Weg tragen und ihm die eigenen Lernerfahrung unbewusst weitergeben.

Eine grundlegende Erkenntnis der Traumatherapie ist: Im Trauma lernt der Körper mit und vergisst dies sein Leben lang nicht mehr. Diese körperlichen Konditionierungen (Angstkonditionierung, Dissoziationen, Alarmreaktionen) sind sehr schwer zu durchbrechen und sind oft der Grund für den negativen Verlauf. Nicht nur die unmittelbare Reittherapie, sondern der allgemeine Umgang mit Pferden, kann für traumatisierte Menschen sehr heilend sein, denn sie ermöglichen einen  unmittelbaren Zugang zum Körper und damit eine heilende Kraft, die über verbale therapeutische Methoden hinausreichen kann.

Durch den intensiven Körper-Kontakt mit dem Pferd kann eine sensible Wechselwirkung geschehen, die jedoch nur ins Fließen kommen kann, wenn ein gegenseitiges Vertrauen gelingt – was das große Ziel von Therapie ist. Diese Beziehung kann auch nur gelingen, wenn das Kind das Pferd und das Pferd das Kind „spürt“. Dann kann das Kind erleben, wie sich kleinste eigene Regungen, Empfindungen, Ängste, Verspannungen – aber auch die eigene innere Ruhe und der damit verbunden gute „Sitz“ –  unmittelbar auf das Pferd übertragen und dieses sein Empfinden unmittelbar rückmeldet. Dadurch kann ein Kreisprozess entstehen, in dem sich im Kind, indirekt über den Körper, auch seelische „Verspannungen“ lösen.

Auf diesem nonverbalen Weg können nicht nur schwer beeinflussbaren Körpererfahrungen geheilt werden. Gerade die dem Kind weit überlegene Größe und Kraft des Pferdes, wirkt zusätzlich förderlich, sich von dem Ausgeliefertsein gegenüber übermächtigen Tätern zu befreien und wieder Vertrauen zu fassen.  

Damit diese therapeutische Beziehung zwischen Kind und Pferd gelingen kann, sind entsprechende Rahmenbedingungen der Pferdehaltung – der Beziehung zwischen Menschen und Pferd – erforderlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zurück  

Pferdehaltung

Offenstall und Herdenhaltung

Um das Pferd als Partner für eine therapeutische Beziehung zu gewinnen, braucht es Lebensbedingungen in denen es sich wohl fühlt und seine „pferdischen“ Bedürfnisse ausleben kann. wir haben daher unsere „Anlagen“ pferdgerecht, d.h. artgerecht gestaltet. Als Herdentiere ist es ein Grundbedürfnis des Pferdes in seiner Herde zu leben, wo es sich sicher vor Feinden fühlen kann. Eine Herde braucht auch genügend Freiraum, um soetwas wie„Steppengefühle“ erleben zu können.

Wir haben die ursprüngliche Philosophie des Stalls grundlegend verändert (Boxenhaltung mit Führanlage) unseren Stall zu einem Offenstall umgebaut. Die Pferde und Ponys können sich in ihren Ställen und auf den angrenzenden Koppeln frei bewegen. Bewährt haben sich auch unsere Lamellenvorhänge, besonders bei Wind und in Zeiten, wenn stechende Mitbewohner etwas lästig werden.

Unsere Erfahrungen mit dieser Art der Pferdehaltung haben uns bestätigt. Unsere Pferde sind sehr ausgeglichene und vertrauensvolle Partner für unsere Kinder und Mitarbeiter.  

Stallarbeit und Pferdepflege

Wie jede Beziehung, muss auch die Beziehung zu Pferden gepflegt werden, dass sie sich entwickelt und von Dauer ist. Daher legen wir Wert darauf, dass „Reiten“ nicht nur darin besteht, auf dem Pferd zu sitzen, sondern sich auch um das Pferd rundum zu kümmern. Pferdepflege, Füttern und Abmisten gehören ebenso zum Programm, wie die Pflege des Sattel- und Zaumzeugs. Nicht nur der Stall, sondern auch die Sattelkammer sind die Visitenkarten eines guten Stalls.

Pferdemist - Unsere Wurmfarm

Ein Problem in der Pferdehaltung ist der reichlich anfallende Mist. Hier haben wir eine gute Lösung gefunden und 10 000 Regenwürmer „gekauft“ und angestellt, den Mist in Humus umzuwandeln – ein idealer Dünger für unsere ökologische Landwirtschaft.

zurück  

Unser Stall

Reithalle

Wir haben auch eine Reithalle, die ideale Bedingungen, auch bei ungünstigem Wetter bietet. Das Besondere unserer Halle besteht darin, dass sie allseitig geschlossen und auch isoliert ist. Dadurch herrscht bei jeder Witterung ein gutes Klima.  

Paddock-Boxen

Für unsere Einsteller, und für deren Beziehung zu ihren Pferden, haben wir Paddock-Boxen gebaut, die dem Pferd einen beschränkten Freiraum bieten. Diese Pferde wohnen in der Nachbarschaft mit unseren Ziegen.

Ausreiten / Reitplätze

Wir befinden uns inmitten einer ländlich strukturierten Gegend und unser Anwesen grenzt an ein großes Waldgebiet, so dass vielfältige Möglichkeit zum Ausreiten, aber auch für geführte Ausritte bestehen.
Damit sich Pferd und Reiter schrittweise der freien Natur nähern können, haben wir u.a. auch für für unsere Kleinen auf dem Gelände mehrere Reitpfade angelegt, so sind in vertrauter Umgebung die ersten Ausritte in der freien Natur möglich .
Auch haben wir ein Roundpen zum Longieren angelegt.

„Stüberl“ und Seminarraum

Die Reithalle verfügt über eine Reiterstube, einen Seminar- und Schulungsraum und eine Tribüne, die besonders von Eltern gerne genutzt wird, um ihren Kindern beim Reiten zuzusehen.
Auch im Freigelände kann man es sich gemütlich machen, und Ruheinseln aufsuchen, wenn die eigenen Kinder an Reitangeboten teilnehmen.

 

 

zurück

 

Unser Team

Wir verfügen über ein Team an Mitarbeitern, vorrangig Mitarbeiterinnen, die über langjährige Erfahrung mit Pferden verfügen und z. T. selbst Pferde besitzen. Wir sind offen für die unterschiedlichsten Reitweisen, wenn sie den Pferden gerecht werden. Unsere Mitarbeiter verfügen  über unterschiedliche formale Qualifikationen, sind im Besitz von Trainerlizenzen oder haben eine Ausbildung als Reittherapeutin.    
Neben den reiterlichen Fähigkeiten und Qualifikationen, ist uns die pädagogische und therapeutische Kompetenz des Mitarbeiters sehr wichtig.

 

zurück  

Unsere Pferde und unsere Angebote

Wir haben derzeit 10 eigene Pferde und Ponies, die wir alle im pädagogisch-therapeutischen Reitbetrieb einsetzen. Mit der unterschiedlichen Größe, Alter und Temperament, können wir den Erfordernissen der Kinder, aber auch ihrer Probleme sehr gut gerecht werden.  
Neben spielerischen Angeboten für die Kleinen, bieten wir auch Reitkurse und Angebote mit einer pädagogischen oder therapeutischen Zielsetzung an.

Wo immer möglich, werden die Pferde und Ponies auch in den pädagogischen Alltag integriert, nicht nur zum Martinsfest, sondern auch an Fasching, wo sie auch  etwas maskiert werden. Bei den Indianertagen spielen unsere Pferde und Ponies natürlich auch eine „tragende“ Rolle.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   
   

 

 
   
   

 

Unser neuer Ponystall

Kinder zu eigenem Tun und zur Verantwortung einem Lebewesen gegenüber aufzufordern, ist nur mit Tieren möglich, die in der Größe zu ihnen passen, sensibel sind, Vertrauen zum Menschen haben und gut erzogen sind. Aus diesem Grund - und um noch vielfältigere, lebendige Aktivitäten mit Pferden/ Ponys für Kinder aller Altersklassen zu ermöglichen - wurden unterschiedliche Ponys für die Confido Kinder angeschafft.
Alles rund um die Pferde sollte einen neuen Stil bekommen und in einer entspannten,lockeren Atmosphäre stattfinden, um den Kindern und Jugendlichen nach dem Motto „Hilf´mir es zu tun“ eigenständige Aktivitäten, Teamarbeit, Abenteuer und Lebendigkeit zu ermöglichen. Auch die  Mitarbeiter/innen aller Confido Häuser sollen ab sofort die Ponys als individuelle Beschäftigungs- und Fördermöglichkeit für einzelne Kinder und zu jeder Zeit nutzen können.

 

 

zurück

Damit unsere neuen Ponys ein behagliches Zuhause haben, wurden die alten Boxen rundumerneuert.

... und siehe da, aus alt wurde neu

Ordnung ist ein einem guten Stall das Wichtigste, vorallem, wenn man nicht nur Pferde, sondern auch Kinder erziehen will.

 

Dazu haben wir vor die Ställe Regale gebaut, für die Sättel, das Zaum- und das Putzzeug, und was man sonst noch alles braucht, um Pferde und Kinder glücklich zu machen.

... Ordnung erreicht man nur, wenn alles seinen Platz hat
Nun geht es los zurück

wir sind zu dem Stall gefahren und haben uns unsere neuen Ponys angeschaut

... und sind auch mal Probegeritten

... und mit dem neuen Sulky gefahren -- das macht Spaß
Pünktchen kommt zurück

große Aufregung
jeder will dabei sein
... wenn sich die Klappe öffent

Pünktchen betritt seine neue Heimat
... und wird gleich richtig schön gemacht
... und etwas zum Essen braucht es auch, damit er sich bei uns richtig wohl fühlt
nach und nach kommen auch die anderen Ponys zurück

nun haben auch die Kleinen Pferde für ihre Größe

und wenn man drauf sitzt, ist man gleich größer als die Großen

und kann etwas auf die herunterblicken

... ein tolles Lebensgefühl

ein Stall ist schon eine feine Sache, da kann man mal ausprobieren, wie es sich hinter Gittern lebt.

´... immer nur Pferde ...

Sam ist auch noch da